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Demenz: Wie die Krankheit die Partnerschaft beeinflusst

von | Dez 14, 2022 | Allgemein | 0 Kommentare

Viele Jahre, ja vielleicht Jahrzehnte, haben sie das Leben als Paar zusammen verbracht. Dann passiert, was man vielleicht befürchtet hatte: Bei Ihrem Liebsten wurde Demenz diagnostiziert. Was nun?

Es stellen sich plötzlich viele Fragen: Wie wird unser gemeinsamer Alltag aussehen? Wie verändert sich der Partner, der Ihnen so am Herzen liegt? Welche Herausforderungen kommen auf mich zu? Bin ich stark genug für all das?

Eines ist klar: Die Demenz verändert die Rollen in der Beziehung. Und: Es ist normal, dass dieser Prozess starke Emotionen hervorruft – von Überforderung über Wut bis hin zu Traurigkeit.

Was hilft, damit der Umgang mit dem demenzerkrankten Partner besser gelingt?

Informieren Sie sich gut

Akzeptanz, Verständnis und Geduld im Umgang mit einem an Demenz erkrankten Partner sind sehr wichtig. Die Voraussetzung dafür ist das Wissen über die Krankheit.

Auch wenn man vielleicht lieber die Augen vor der Realität verschließen will, weil die Diagnose so überwältigend ist: Besser ist es, wenn man sich als Partner möglichst viel Wissen über diese Krankheit aneignet – zum Beispiel durch Bücher oder Filme. Organisationen, wie die Deutsche Alzheimer Gesellschaft, stehen Betroffenen und deren Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite, ebenso wie zahlreiche Selbsthilfegruppen bundesweit.

Geben Sie sich Zeit, in die Situation hineinzuwachsen

Die neue Situation zu akzeptieren, ist natürlich nicht einfach. Angehörige sollten sich die Zeit nehmen, um sich an die neue Rollen in der Partnerschaft zu gewöhnen.

Wichtig dabei: Sammeln Sie Erfahrungswerte, indem Sie das Verhalten, die Körpersprache und den Tonfall des Partners mit Demenz beobachten. Denn in bestimmten Situationen treten oft Muster auf. Wenn man sie kennt, wird es in Zukunft leichter fallen, die Gefühle und Bedürfnisse besser zu verstehen. Zum Beispiel, wenn sich ein demenzkranker Partner überfordert fühlt – und dann aggressiv reagiert.

Auch die Kommunikation ändert sich mit der Zeit, wenn ein Partner an Demenz erkrankt ist. Tiefe Gespräche, die man früher vielleicht oft geführt hatte, werden im Verlauf der Krankheit schwieriger. Neue, non-verbale Formen der Kommunikation wie Gestik, Mimik und Berührungen werden zunehmend wichtiger, weil Worte an Bedeutung verlieren. Tipps zur richtigen Kommunikation mit Demenzerkrankten erfahren hier.

Gemeinsame Rituale aufrechterhalten

Weckküsse, Nachmittagsspaziergänge, zusammen Musik hören: Rituale und Routinen sollten möglichst weitergeführt und gepflegt werden. Vor allem die, die beiden Partnern stets sehr bedeutsam waren. Denn: Vertraute Abläufe geben Menschen mit Demenz Orientierung und Sicherheit. Gemeinsame Aktivitäten stärken die Partnerschaft.

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Ihre Elisabeth Annas
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