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Treppenlift einbauen: Worauf man unbedingt achten sollte

von | Apr 29, 2022 | Allgemein | 0 Kommentare

Ein Treppenlift ermöglicht hilfsbedürftigen Senioren länger im trauten Heim wohnen zu können. Die wichtigsten Tipps:

1. Wann ist die Anschaffung eines Treppenlifts ratsam?

Wenn man eine Gehhilfe oder einen Rollstuhl benötigt, kann man mit Hilfe eines Treppenlifts weiterhin in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Treppenlifte verhindern Stürze und erhalten die Unabhängigkeit, wenn die Beine schwach werden.

2. Kann jede Treppe mit einem Treppenlift ausgestattet werden?

Im Innenbereich können Treppenlifte auf fast jeder geraden oder spiralförmigen Treppe eingebaut werden. Wichtig ist nur eines: In Privathäusern müssen Treppen mindestens 80 cm breit sein. In Mehrfamilienhäusern sollten Treppen je nach nationaler Bauordnung mindestens einen Meter breit oder sogar breiter sein. Denn auch nach dem Einbau eines Treppenlifts müssen Fußgänger den Treppenhandlauf problemlos erreichen können. Notieren Sie sich die offiziellen Bauvorschriften, bevor Sie einen Treppenlift bestellen. Der Lieferant sollte Sie dabei unterstützen: Er ist verpflichtet, den Kunden über die Prüf- und Zulassungsverfahren zu informieren und ggf. alle Genehmigungen einzuholen.

3. Kann ein Treppenlift auch in Mehrfamilienhäusern installiert werden?

Wenn in einem Mehrfamilienhaus ein Treppenlift eingebaut werden soll, muss vor dem Einbau die Zustimmung des Hauseigentümers eingeholt werden. Viele Hauseigentümer haben Verständnis und haben nichts dagegen. Suchen Sie das Gespräch zu Ihrem Vermieter. Zieht der Mieter aus, muss er den Treppenlift wieder entfernen. Wenn der Vermieter ein Problem hat, nicht gleich aufgeben: Das Landgericht Duisburg hat vor einigen Jahren entschieden, dass ein Vermieter den Einbau eines Aufzugs dulden muss, wenn ein Mieter seine Wohnung nicht ohne Hilfe verlassen kann.

4. Welcher Treppenlift ist der richtige?

Je nach Anbieter gibt es unterschiedliche Antriebssysteme und Steuerungen auf dem Markt – Vergleichen lohnt sich! Grundsätzlich besteht ein Treppenlift aus einer oder mehreren Schienen, einem Antrieb und einem Sessellift mit Armlehnen und einer Fußstütze. Der Lift wird über einen Hebel im Handlauf oder eine Funkfernbedienung bedient.

Treppenlifte mit Stühlen sind eine Option für Menschen mit leichter Mobilitätseinschränkung, die selbstständig sitzen können, oder Rollstuhlfahrer, die von einem Rollstuhl auf einen Sitzplatz wechseln können. In diesem Fall muss oben und unten an der Treppe genügend Platz für den Transfer in den Rollstuhl vorhanden sein. Teilweise sind Plattformlösungen auch für Rollstuhlfahrer geeignet. Der Lift kann dann ohne fremde Hilfe benutzt werden.

Auch bei der Montage gibt es verschiedene Möglichkeiten: Der Treppenlift kann an einer Treppenhauswand oder an einem Geländer befestigt werden. Bei einer Wendeltreppe sollte der Aufzug auf der Innenseite der Treppe laufen, damit Fußgänger den Außenbereich, den breiteren Teil der Treppe, nutzen können. Gleiches gilt, wenn der Aufzug mehrere Stockwerke überspannt. Aus Sicherheitsgründen sollte der Aufzug mit einer Notrufvorrichtung und einer selbsttätigen Notablassvorrichtung ausgestattet sein.

5. Wo gibt es gute Beratung?

Um sich neutral beraten zu lassen, können Sie sich an Wohnberatungsstellen wenden, die es in fast jeder Stadt gibt und die kostenfrei zu barrierefreien Umbauten und möglichen Förderungen informieren. Darüber hinaus können Mitarbeiter der Wohnberatungsstelle vor Ort kommen, um die Situation zu prüfen und Alternativen zu Treppenliften vorzuschlagen.

6. Worauf ist beim Kauf zu achten?

Vor dem Kauf sollten Sie verschiedene Anbieter, Antriebssysteme und Preise vergleichen. Holen Sie am besten Angebote von mehreren Firmen ein. Fragen Sie auch nach Garantie- und Wartungskosten. Sofern von der zuständigen Baubehörde gefordert, muss das Unternehmen eine Baugenehmigung und eine Prüfbescheinigung vorlegen. Das Unternehmen wird sich darum kümmern.

Bezahlen Sie den Gesamtbetrag erst, wenn alle Unterlagen vorliegen und der Treppenlift ordnungsgemäß funktioniert. Achten Sie auch darauf, dass die Installation von einem Fachbetrieb durchgeführt wird. Dies ist wichtig, damit Sie Anspruch auf alle Zuschüsse haben. Darüber hinaus werden Produkt- und Montagefehler für mindestens zwei Jahre kostenlos beseitigt. Lassen Sie sich das vertraglich zusichern.

7. Ich welchen Fällen gibt es Zuschüsse?

Gesetzliche Krankenkassen unterstützen Maßnahmen zur Barrierefreiheit Zuhause. Ab Pflegegrad 1 ist die Pflegekasse der richtige Ansprechpartner. Wichtig: Der Pflegegrad muss vor der Installation beantragt und genehmigt werden, da die Pflegeversicherung ohne Pflegegrad keinen Zuschuss gewähren kann.

Wichtig: Je nach Bundesland gibt es verschiedene Möglichkeiten, zusätzliche Zuschüsse zu erhalten. Das können Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wohnberatungsstelle sagen.

8. Wie viel kostet ein Treppenlift?

Der Aufwand hängt maßgeblich von der Form und Länge der Treppe ab. Der Einbau ist bei kurzen, geraden Treppen einfacher zu bewerkstelligen. Wesentlich schwieriger sind die langen Wendeltreppen, die zu mehreren Stockwerken führen. Daher können die Preise stark variieren: Sie müssen mit rund 4.000 bis 14.000 Euro oder mehr kalkulieren. Bei Vorliegen eines Pflegegrads zahlt die Kasse bis zu 4.000 Euro pro Maßnahme. Wenn mindestens vier pflegebedürftige Personen in einer Wohngemeinschaft leben, beträgt der Zuschuss bis zu 16.000 Euro (4 x 4.000 = 16.000). Besteht die Familie aus mehr als vier pflegebedürftigen Personen, wird der Höchstbetrag auf die Pflegekassen der Personen aufgeteilt.

Auch beim Kauf eines gebrauchten Treppenlifts können Sie einen Zuschuss erhalten. Hinweis: Die Installation muss dennoch von einem Fachbetrieb durchgeführt werden. Auch auf gebrauchte Systeme müssen Unternehmen zwei Jahre Garantie geben. In einigen Fällen kann es sinnvoll sein, einen Treppenlift zu mieten. Erkundigen Sie sich beim Händler. Ein weiterer Posten sind die Wartungskosten. Bei vielen installierten beweglichen Teilen kann eine jährliche Wartung sinnvoll sein. Zwischen den Anbietern gibt es Preisunterschiede – ein Vergleich lohnt sich also.

9. Wie erkenne ich einen guten Anbieter?

Präzise Planung, optimale technische Umsetzung und ein kundenorientierter Service sind beim Einbau eines Treppenlifts entscheidend. Eine Fachfirma kann Sie vor späteren Herausforderungen, z.B. technische Problemen und Sicherheitsmängeln, bewahren. Sechs wertvolle Tipps bei der Wahl des richtigen Anbieters:

  • Verlassen Sie sich auf Ihr Bauchgefühl: Macht der Anbieter im persönlichen Gespräch vor Ort einen fachkundigen und seriösen Eindruck?  Kann er Referenzen vorweisen und gibt es die Möglichkeit einen Treppenlift zu testen?
  • Achten Sie darauf, dass der Anbieter den Einbau und die Wartung selbst übernimmt und keine externen Montagefirmen zwischenschaltet.
  • Lassen Sie sich nicht von Treppenlift-Firmen unter Druck setzen. Seriöse Firmen geben ihren Kunden Zeit, da es bei einem Treppenlift um eine teure und wichtige Entscheidung geht. Fragen Sie am Besten bei einer lokalen Wohnberatungsstelle nach seriösen Dienstleistern vor Ort.
  • Wählen Sie einen qualitativen Anbieter in Wohnortnähe, damit bei technischen Problem schnell reagiert werden kann.
  • Idealerweise verfügt die Firma über einen 24h-Notdienst (auch an Feiertagen und Wochenenden). Klären Sie, wie schnell der Notdienst zur Stelle sein kann. Das sollte auch schriftlich vereinbart werden.
  • Erkundigen Sie sich im Bekanntenkreis und tauschen Sie Informationen aus: Welche Erfahrungen haben Bekannte bereits gemacht?

Dank der Rundum-Betreuung werden pflegende Angehörige entlastet.
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Ihre Elisabeth Annas
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