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Rollatorkauf: Was Sie vor der Anschaffung wissen sollten

von | Jun 3, 2022 | Allgemein | 0 Kommentare

Ob Fitnesstrainer, Sitzbank oder Einkaufshilfe – die Verwendungsmöglichkeiten eines Rollators sind vielfältig

Deutschland ist auf Achse. Immer mehr Menschen ziehen mit ihrem Rollator durchs Land, um Freunde zu besuchen, einzukaufen oder frische Luft zu schnappen. Aber es könnten noch mehr sein. Denn viele lassen den Rollator unbenutzt in der Ecke stehen, weil Sie meinen, dass sie ihn doch nicht brauchen. Oder sie schämen sich für ihre Rollatoren. Die Erfahrung zeigt: Diejenigen, die zu ihrer Mobilitätshilfe stehen und sich professionell beraten lassen, fahren damit gut.

1. Sich zum Rollator bekennen

  • Sie zögern in Sachen Rollator, obwohl Sie nicht mehr so fit auf den Beinen sind? Klar ist: Das Sturzrisiko steigt mit zunehmendem Alter deutlich an – oft mit fatalen Folgen. Eine stabile Unterstützung beim Gehen kann Ihnen viel Kummer ersparen.
  • Sie sind gerne in Gesellschaft, haben aber Angst rauszugehen? Ein Rollator kann Ihnen helfen, zu Ihrem Kind zu fahren oder wieder ein Restaurant zu besuchen.
  • Brauchen Sie oft eine Gehpause? Sie können jederzeit und überall auf dem Rollator sitzen.
  • Sie möchten Ihre Einkäufe nicht mehr tragen? Sie nimmt Ihnen den Rollatorkorb ab.

2. Holen Sie sich ein Rollator-Rezept

  • Möchten Sie einen verschreibungspflichtigen Rollator? Dann müssen Sie sich an Ihren Hausarzt wenden. Er stellt die ärztliche Verordnung aus.
  • Wenn Sie aufgrund einer Behinderung einen Gehwagen mit besonderer Ausstattung benötigen, muss der Arzt dies auf dem Formular vermerken. Andernfalls erhalten Sie das Standardmodell.
  • Wer welche Modelle auf Verordnung erhält, regelt jede Krankenkasse unterschiedlich.
  • Fragen Sie bei der Krankenkasse nach, wie sie mit der Versorgung umgeht: Sie können sie bei Ihrer Krankenkasse einreichen und sie nennt Ihnen Ansprechpartner, die teilweise zu Ihnen nach Hause kommen. Viele Krankenkassen arbeiten mit bestimmten Einzelhändlern zusammen. Alternativ können Sie auch direkt zu einem Fachhändler (Sanitätshaus) gehen. Das Sanitätshaus rechnet direkt mit der Kasse ab.

3. Vergleichen Sie Rollator-Modelle

  • Möchten Sie ein hochwertigeres Modell als von der Kasse bezahlt? Die Differenz zwischen Ihren Krankenkassenleistungen und dem Preis des benötigten Rollators müssen Sie dann selbst bezahlen. Es sei denn, Ihr Hausarzt kann durch ein Rezept eindeutig begründen, warum Sie eine einen speziellen Rollator benötigen.
  • Ein billiger Rollator ist nicht unbedingt der Beste. Ein Vorteil hochwertiger Modelle: Sie lassen sich zum Beispiel mit einer Hand zusammenfalten und sind leichter. Der Preisunterschied zu den Kassenmodellen liegt meist zwischen 100 und 300 Euro.
  • Wenn Sie den Gehwagen jeden Tag brauchen, lohnt sich die Investition in teure Modelle auf lange Sicht.
  • Richten Sie einfach ein Sparschwein für Ihren neuen Rollator ein.

Für Indoor:

  • Dieser Rollator ist nur für den Gebrauch zuhause bestimmt.
  • Sehr schmal, flexibel und leicht (ca. 7 kg).
  • Aluminium-, Kunststoff- oder (teilweise) Holzrahmen, durchgehender Bremshebel am höhenverstellbaren Schiebegriff, extra kleine Räder, kein Sitz, abnehmbares Tablett mit Stoffkorb.
  • Belastung: maximal 100 kg
  • Für Menschen, die oft zu Hause sind oder ihren (Zweit-)Rollator im des Treppenhauses parken.
  • Klären Sie Finanzierung und Verordnungen mit Ihrer Krankenkasse ab.

Der Klassiker:

  • Standardmodell der Krankenkassen (10 Euro Eigenleistung) auf ärztliche Verordnung.
  • Grundausstattung: vier Räder, Handbremse, Sitz, Korb, Stockhalter, höhenverstellbarer Griff und Reflektor.
  • Rollator kann mit zusätzlichen Features ausgestattet werden: Rückengurt, Schloss oder Kissen.
  • Stahlrahmen macht den Rollator schwerer (bis zu zwölf Kilogramm) und stabil, dafür weniger wendig.
  • Der Sitz ist bis 130 kg belastbar.
  • Zuverlässiger Helfer im Innen- und Außenbereich, z.B. kurzfristig nach einer orthopädischen Operation.

Für Outdoor:

  • Ultraleicht und einfach zu falten.
  • Der Rahmen besteht aus Aluminium oder Kunststoff und wiegt nur ca. sieben Kilogramm. Ein Carbon-Rollator ist noch leichter und wiegt weniger als fünf Kilogramm.
  • Ausgeklügeltes Klappsystem zur Aufbewahrung des Rollators. Große Taschen.
  • Ankipphilfen sind nützliche Extras. Sie helfen beim Überwinden von Bordsteinen.
  • Maximale Belastung: 135 kg.
  • Für Vielreisende mit Auto und Bahn.
  • Informieren Sie bei Ihrer Krankenkasse über mögliche Zuzahlungen oder
  • zahlen Sie den Rollator selbst.
  • TIPP: Modelle mit Vollgummi- oder Weichgummibereifung sorgen für sicheres Bremsen. Luftreifen bremsen oft zu abrupt.

Für Sportbegeisterte:

  • Dieser Rollator ist besonders stabil und eignet sich für Aktivitäten in der Natur.
  • Der Rahmen ist etwas breiter als bei herkömmlichen Rollatoren. Große, weiche Räder, größere Front, gutes Reifenprofil und breitere Spurweite hinten. Die Griffe sind extra ergonomisch.
  • Einfach nachrüstbar, z.B. mit zusätzlichen Reflektoren, Klingel oder Leuchte.
  • Belastung: bis 150 kg.
  • Geeignet für Sportler und Naturliebhaber, die gerne auf unbefestigten Wegen unterwegs sind.
  • Normalerweise teurer als Standardmodelle, verhandeln Sie daher mit den Kassen über ihren Eigenanteil. Für manche lohnt sich die Anschaffung als Zweit-Rollator.
  • Tipp: Luftreifen verbessern die Federung. Vorher sollte man sich im Klaren sein: Schaffe ich das Aufpumpen selbständig?

4. Lassen Sie sich beim Kauf eines Rollators beraten

  • Günstige Rollatoren gibt es auch im Discounter oder im Internet, allerdings nicht auf Rezept und ohne professionelle Beratung. Auch wenn der Rollator defekt ist, haben Sie keinen direkten Ansprechpartner.
  • Bringen Sie eine Begleitperson mit, wenn Sie sich für einen Rollator entscheiden.
  • Machen Sie eine Liste, wofür Sie den Rollator brauchen: Muss der Gehwagen kopfsteinpflastertauglich sein? Wird er in einem Auto transportiert? Ist er für Ihre Wohnung konzipiert? Besprechen Sie Ihre Ideen mit dem Experten im Sanitätshaus.
  • Immer vor Kauf Probefahren. Auf dem Bürgersteig gibt es zum Beispiel manchmal einen Parcours im Laden, wo man üben kann.
  • Lassen Sie sich von einem Fachhändler die Höhe des Rollators anpassen und Ihnen die Bedienung und Funktionsweise beibringen: Wie funktionieren die Bremsen? Wie falte ich den Rollator? Wie installiere ich andere Räder? Versuchen Sie es auch immer selbst. Haken Sie immer nach, wenn Sie etwas nicht verstehen.

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Ihre Elisabeth Annas
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