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Sicher mit dem Rollator durch Eis und Schnee – so senken Sie das Sturzrisiko im Winter deutlich

von | Jan. 15, 2026 | Allgemein | 0 Kommentare

Der Gang zum Arzt oder ein kurzer Einkauf lässt sich nicht immer auf besseres Wetter verschieben. Doch sobald Eis und Schnee ins Spiel kommen, steigt für Rollator-Nutzer das Risiko auszurutschen erheblich. Mit der richtigen Vorbereitung und ein paar einfachen Anpassungen bleiben Sie auch bei winterlichen Bedingungen sicher unterwegs.

Nicht jeder Rollator ist automatisch für Schnee und Glätte gemacht. Modelle mit kleinen, schmalen Rädern und wenig Profil verlieren auf rutschigem Untergrund schnell den Halt. Genau davor warnt die Aktion Das Sichere Haus: Glatte oder abgefahrene Reifen bieten kaum Stabilität.

Deutlich besser geeignet sind Outdoor-Reifen mit grobem Profil, häufig aus Softgummi. Viele dieser Reifen lassen sich auch nachträglich montieren. Ein Besuch im Sanitätshaus lohnt sich doppelt: Dort können Sie nicht nur passende Räder finden, sondern gleich auch den Zustand der Bremsen überprüfen lassen – im Winter ein absolutes Muss.

💡 Tipp: Regelmäßiges Reinigen des Rollators ist jetzt besonders wichtig. Streusalz, Matsch und Schmutz können die Bremsleistung beeinträchtigen. Auch die Deutsche Verkehrswacht empfiehlt, die Gehhilfe im Winter häufiger zu putzen.

So wichtig gute Reifen sind: Ohne das richtige Schuhwerk geht es nicht. Glatte Ledersohlen oder Schuhe mit Absatz erhöhen das Risiko auszurutschen erheblich. Setzen Sie stattdessen auf feste Schuhe mit griffigen Gummi-Profilsohlen.

Wer noch mehr Sicherheit möchte, kann Schuh-Spikes nutzen. Sie lassen sich einfach überziehen und sorgen auf Eis für zusätzlichen Halt – besonders auf kurzen Wegen.

Eine Einkaufstasche am Handgelenk mag praktisch erscheinen, wird bei einem Sturz jedoch zum Problem. Man kann sich schlechter abstützen und verliert schneller das Gleichgewicht. Die bessere Lösung:

  • ein Rucksack,
  • ein Rollator-Korb oder
  • eine spezielle Rollator-Tasche.

So bleiben beide Hände dort, wo sie hingehören – an Griffen und Bremsen.

Im Winter ist es oft trüb, dazu wird es früh dunkel. Helle Kleidung erhöht die Sichtbarkeit deutlich. Zusätzlich sinnvoll sind Reflektoren oder LED-Leuchten am Rollator. So werden Sie von Autofahrern, Radfahrern und anderen Fußgängern schneller wahrgenommen.

Ein dicker Mantel schützt vor Kälte – darf aber nicht einengen. Achten Sie darauf, dass Jacke oder Mantel genügend Bewegungsfreiheit lassen. Denn eingeschränkte Beweglichkeit kann im Ernstfall gefährlich werden.

Praktisch sind Handwärmer für die Rollatorgriffe: Sie halten die Hände warm, verhindern steife Finger und sorgen dafür, dass Bremsen jederzeit sicher bedient werden können.

Bei Glätte hilft eine spezielle Gehweise, um stabiler zu bleiben:

  • kleine Schritte,
  • Füße leicht nach außen drehen,
  • den Körperschwerpunkt etwas nach vorne verlagern,
  • mit der ganzen Sohle auftreten.

Diese Technik – oft als Pinguin-Gang bezeichnet – reduziert die Rutschgefahr deutlich. Und falls es doch zu einem Sturz kommt, fällt man eher nach vorne als unkontrolliert nach hinten auf den Kopf.

Mit dem richtigen Rollator, gutem Schuhwerk, freien Händen und etwas Aufmerksamkeit lässt sich das Sturzrisiko im Winter deutlich senken. Kleine Anpassungen machen einen großen Unterschied – und sorgen dafür, dass Sie auch bei Eis und Schnee sicher und selbstständig unterwegs bleiben.

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